Forschen

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Die Forschung am Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde konzentriert sich zur Zeit vor allem auf folgende Schwerpunkte:

 

Religionsgeschichte der Römischen Kaiserzeit

Das Interesse gilt hier insbesondere den Provinzialreligionen im Westen des Römischen Reiches. Ausgehend von der Erkenntnis, dass es keine allgemein verbindliche „Reichsreligion“ gibt, wird einerseits der Einfluss der Reichszentrale Rom auf seine Provinzen und andererseits die Einwirkung „fremder“ Impulse in der italisch-stadtrömischen Religion untersucht. Dabei geht es immer auch um die sozio-kulturelle Resonanz von Religion.

 

Lateinische Epigraphik

Neben den literarischen Quellen gehören Inschriften zu den wichtigsten schriftlichen Zeugnissen der griechischen und römischen Antike. Das Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde ist an zwei größeren epigraphischen Projekten zur Römischen Kaiserzeit beteiligt:

1. FERCAN-Germania Inferior: Edition und Kommentierung aller epigraphischer Zeugnisse aus der römischen Provinz Germania Inferior, welche keltische Götter(bei)namen enthalten (Info: http://www.oeaw.ac.at/praehist/fercan/fercan.html).

2. Neuedition des Corpus Inscriptionum Latinarum XIII, 2,1 (Obergermanien) zusammen mit den Universitäten Trier und Zürich (info:  http://cil.bbaw.de/)

 

Kultur- und Geistesgeschichte des 2. Jahrhunderts n.Chr. am Beispiel des Lukian von Samosata

Der Rhetor und Satiriker Lukian von Samosata (ca. 120- ca. 180 n.Chr.) hat nahezu 80 Schriften hinterlassen, deren zeitkritische Komponente  in der Forschung umstritten ist.  Das Projekt versucht dies vor dem Hintergrund der  sozialen, religiösen und kulturellen Strömungen zur Zeit der sogenannten 2. Sophistik zu klären.

 

Sportgeschichte
Seit dem Ordinariat von Ingomar Weiler ist Sportgeschichte einer der Forschungsschwerpunkte am Grazer althistorischen Institut, wovon auch eine umfangreiche Spezialbibliothek zur Geschichte des Sports in der Antike am Institut (Goethestraße 28) zeugt.


Gewalt in den antiken Kulturen
Gewalt in antiken Kulturen ist ein Schwerpunkt des Instituts, der sich im Laufe der letzten zehn Jahre etabliert hat und der bereits seit 2006 durchgehend im Rahmen eines Universitätsprojektes betreut wird.


Ethnizität in der Antike
Die Bedeutung von Ethnizität in der antiken Welt hat als jüngster Forschungsschwerpunkt seinen Ausgangspunkt im FWF-Projekt "Zwischen Hellenenbewusstsein und Poliszugehörigkeit" im Jahr 2008 genommen und findet seitdem Niederschlag in den diversen Leistungsbereichen des Instituts.

   

 Link: ONLINEPORTAL Alte Geschichte und Altertumskunde Graz

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Institutsleitung N.N.Stellvertretende Institutsleiterin: Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.phil. Sabine Tausend

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